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| Das Ende des Brennenden Schwertzugs |
| Lor'themar lag in seinem eigenen Blut. Es strömte aus seinem gebrochenen Körper und breitet sich über den kalten Marmorboden seines Thronsaales aus. Der Ort der einst Sitz seiner Macht war, wurde nun zum letzten Zeugen seines Untergangs. Neben ihm keuchte der Hauptmann seiner Leibwachen und spuckte Blut. Verzweiflung und Angst war in seinen geweiteten Augen zu erkennen, doch auch der eiserne Wille zu Überleben. Lor'themar begann sich mit letzter Kraft über den Boden zu ziehen - vorbei an den zerschlagenen Körpern seiner Wachen, vorbei an der Vergeltung die über sie gekommen war, vorbei an dem Verrat den sie begangen hatten, vorbei an dem Naaru den sie nicht beschützen konnten, vorbei an der Rache die sie letztlich verdient hatten, vorbei... Lor'themar schloss die Augen und legte seine linke Hand beruhigend auf die klaffende Wunde seines Freundes, der die letzten Jahre jeden Augenblick über sein Leben gewacht hatte. Er konzentrierte sich, nahm den geheiligten goldenen Hammer in seine Rechte und begann leise einen Psalm auf thalassisch zu intonieren. Zornfalten bildeten sich auf seiner Stirn und er blickte voller kaltem Haß auf den blauvioletten Vorhang der den Eingang zum Saal verdeckte. Hier waren die Graugewappneten eingedrungen. Wie aus dem Nichts waren diese Berserker gekommen und über sie hergefallen. Sie hatten eine blutige Ernte gehalten und kannten keinerlei Gnade. Es war ein Gemetzel ohne jegliche Chance für die Sin'Dorei gewesen. Lor'themar flüsterte die letzten Worte des Psalmes, dann ließ er seinen Hammer voller Wucht niederfahren...
Der
brennende Schwertzug ist erloschen. Die letzte
Schlacht geschlagen, der letzte Feind besiegt. Die
Arbeit der Grauen Schwerter getan. Es ist an der
Zeit den Wappenrock und das Schwert niederzulegen.
Zeit die Heimat und die eigenen Familien
wiederzusehen. Zeit für Ruhe und Frieden. Sie
haben es sich verdient.
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